Heimatverein Varl-Varlheide e. V.

Straßennamen in Varl


Straßennamen in Varl

[ Vorwort ]

[ Teil I ]

[ Teil II ]

[ Gesamte Dokumentation als PDF ]


Die gesamte Dokumentation ist auf dieser Seite (auch im PDF-Format durch Klick auf das Symbol neben dem Kapitel) veröffentlicht.
Ich danke dem Heimatverein Varl-Varlheide e. V. für die freundliche Genehmigung!

Vorwort

Seit Einführung der Straßennamen ist in der Varler Bevölkerung wiederholt der Wunsch nach einem neuen Adressbuch oder einem Nachschlagewerk in ähnlicher Form geäußert worden, um eine bessere Übersicht über die neuen Adressen und Straßenbezeichnungen zu erhalten. Gerade in dieser Zeit des Überganges hätte ein neues Adressbuch wesentlich zur besseren Orientierung beitragen können. Mit einer Realisierung ist jedoch wegen der datenschutzrechtlichen Vorgaben und Hindernisse nicht zu rechnen.

Der Heimatverein Varl-Varlheide e. V. hat sich deshalb entschlossen, zumindest für den Ortsteil Varl eine Übersicht anzufertigen, in der neben den neuen Straßennamen und Hausnummern auch die alten Hausnummern und die dort wohnenden Familien angegeben werden.

In einem zweiten Teil wird darüber hinaus versucht, eine Erklärung und Deutung der einzelnen Straßennamen aus historischer, naturräumlicher oder geographischer Sicht herbeizuführen.

Auch die Varler Geschichte ist reich und wechselvoll und birgt in ihrer Heimaterde so manches Geheimnis, das noch einer Klärung bedarf. So mag dieser Teil der Dokumentation neben der informativen Darstellung auch Erinnerungen an eine vergangene Zeit zurückrufen, die Liebe zur Heimat vertiefen und ergänzende Kenntnisse über geschichtliche Tatsachen vermitteln. Wenn der Leser dieser Informationsschrift sich veranlasst sehen sollte, über die Entstehung und Entwicklung unserer engeren Heimat intensiver nachzudenken und darüber hinaus mit weiteren Hinweisen und Auskünften zur Verfügung zu stehen, wäre das ein schöner Erfolg.

Unser Dank gilt allen, die an der Erstellung und Gestaltung dieser Dokumentation mitgewirkt haben. Dies gilt in erster Linie für Frieda Warner, die seit Jahrzehnten durch ihre Heimatforschung und ihren reichen chronikalischen Fundus einen unschätzbaren Beitrag für die Heimatarbeit in unserem Raum leistet.

Rahden-Varl, im November 1998

Willi Steinkamp
1. Vorsitzender
Reinhard Stevener
Ortsheimatpfleger


Teil I - Straßenteil

Verzeichnis aller Anwesen und Familien, nach den neuen Straßennamen und Hausnummern geordnet.

Stand: November 1998

Heimatverein-Varl-Strassen-1998.pdf

Teil II - Namensbestimmung

Erklärung der einzelnen Straßennamen aus historischer, naturräumlicher oder geographischer Sicht.

Heimatverein-Strassengeschichte.pdf Vorbemerkungen

Unsere Vorfahren liebten es, ihre Wohnstätten und Ländereien nach der Eigenart des Geländes zu benennen. So ist es zu erklären, dass in fast allen Ortsnamen unserer engeren Heimat sowie in den verschiedenen Flurbezeichnungen Hinweise auf Wald, Holz, Heide, Moor und feuchte Niederungen enthalten sind.

Leider sind diese Aussagen und Hintergründe aus vielen der heutigen Namen und Bezeichnungen nicht mehr so ohne weiteres zu erkennen; denn die Worte, aus denen sie gebildet sind, gehören einer Sprache an, die längst nicht mehr gesprochen wird. Es handelt sich hierbei um die altniederdeutsche Sprache, dessen Laute in dem heutigen Plattdeutsch, das aus jener Sprache hervorgegangen ist, wiederklingen. Um zu einer Erklärung der heutigen Flur-, Orts- und Familiennamen zu gelangen, muss man daher versuchen, die darin enthaltenen altniederdeutschen Grundwörter zu ermitteln. Das ist aber selbst für den sprachkundigen Forscher oft eine schwer zu lösende Aufgabe, denn die Namen und Bezeichnungen haben sich im Laufe der Zeit so stark verändert, dass das eigentliche Grundwort oft nur noch schwer oder manchmal auch gar nicht mehr zu erkennen ist.

Diese Veränderungen sind nicht selten auf bloße Schreibfehler zurückzuführen. Der Orts- oder Flurname ist dann in der entstellten Form von einer Chronik in die andere übernommen oder auf andere Art weitergegeben worden. Vielfach sind auch vom Volksmund oder von den Behörden absichtlich Umbildungen vorgenommen und der hochdeutschen Sprache angepaßt worden. Das gilt besonders auch für Abkürzungen.

Hat man schließlich das Grundwort ermittelt, bereitet die Deutung des damit verbundenen Bestimmungswortes neue Schwierigkeiten. Unter solchen Umständen wird es begreiflich, dass es oft sehr schwer, manchmal auch unmöglich ist, eine zweifelsfreie Erklärung für den zu bestimmenden Namen zu finden. So ist man in vielen Fällen lediglich auf Vermutungen angewiesen.

Daher erklärt es sich, dass einzelne Orts- oder Flurbezeichnungen selbst von namhaften Heimatforschern verschieden ausgelegt und gedeutet werden.

Die Erklärungen, die im Folgenden gegeben werden, stützen sich hauptsächlich auf die Forschungen von Prof. Jellinghaus aus Osnabrück, der für Westfalen auf diesem Gebiet als erste Autorität gilt. Viele erklärende Formulierungen sind deshalb auch der Abhandlung „Betrachtungen über die Entstehung der Ortsnamen unserer Heimat“ von Rechnungsrat Wilhelm Bergmann aus Minden, der gebürtig aus Rahden stammte, entnommen. Diese Abhandlung, die im März/April 1928 im „Rahdener Wochenblatt“ veröffentlicht wurde, bezieht sich in vielen Teilen auf die Forschungsergebnisse von Prof. Jellinghaus. Aber auch diese beiden Heimatforscher bleiben auf manche Frage eine Antwort schuldig, was die Schwierigkeit dieser Materie deutlich unterstreicht.

Diese Tatsachen müssen vorausgestellt werden, damit der Leser dieser Informationsschrift nicht annimmt, dass hier in allen Fällen eine zweifelsfreie richtige Erklärung angeboten wird. Dennoch kann behauptet werden, dass bei den meisten Straßen-, Orts- und Flurnamen eine einwandfreie Klärung herbeigeführt werden konnte.

Register:

Alter Kirchweg - Am Birkholz - Am Glockenstuhl - Am großen Feld - Am Holtkamp - An den Riehen - Beekebruch - Bruchweg - Bulzendorf - Fischerstatt - Fritz-Rüter-Weg - Galgenkamp - Haßlage - Haßmoor - Heideweg - Heller Kamp - Hinterm Felde - Hinterm Lohbusch - Hohensteiner Mühle - Im Walde - In den Kölken - Kleihügel - Kleines Feld - Kronspon - Langer Damm - Lehmkuhle - Leverner Straße - Lohbusch - Lohkamp - Moorweg - Mühlensteg - Oppenweher Straße - Schäferweg - Schnakenpohl - Schullenmoor - Stattdamm - Varler Brink - Varler Schulweg - Varler Straße - Varler Wald - Varlheider Straße - Vor den Wiesen - Vorwerker Feld - Wagenfelder Straße - Walage - Waldweg - Westerheide - Ziegeleiweg - Zum Kleihügel - Zum Schnakenpohl - Zum Schullenmoor - Zur alten Schule - Zur Amlage - Zur Friedenseiche - Zur Steinkämper Mühle

 

Alter Kirchweg

Alte und zugleich auch kürzeste Wegeverbindung zwischen dem Varler Ortskern und dem Mühlendamm in Kleinendorf. Der Weg diente in erster Linie als Verbindung zum Ort Rahden (vorher Großendorf) und der dort vorhandenen einzigen Kirche im Rahdener Raum.


Am Birkholz

Die Bezeichnung ist auf den vorhandenen Birkenbestand an dieser Straße zurückzuführen.


Am Glockenstuhl

Namensgebung nach dem alten Varler Glockenstuhl im Eingangsbereich der Kapelle und des Friedhofes. Bevor der Varler Friedhof angelegt wurde (1929/30), stand der Glockenstuhl am Straßenrand bei Steinkamp 57 („Peter’s Hagen“) gegenüber der Gaststätte F.A. Wagenfeld. Die Glocke wurde am Totensonntag 1968 das letzte Mal gekleppt. So nennt man das Läuten in einem bestimmten Takt, wobei man an der Reihenfolge des Glockenklanges seine Bedeutung erkennen kann.


Am großen Feld

Es handelt sich um eine Flurbezeichnung der sich nordwestlich des Varler Ortskernes anschließenden Feldmark.


Am Holtkamp

„kamp“ = Aus dem Lehnwort des lat. Wortes „campus“. Die Bezeichnung bedeutet ein Stück eingehegtes, meist höher gelegenes Feld.

Die mit „kamp“ zusammengefassten Namen sind häufig anzutreffen und beziehen sich meistens auf die naturräumliche Umgebung, die Beschaffenheit des Bodens oder auf die Namen der jeweiligen Besitzer. Im vorliegenden Fall ist die Bezeichnung auf eine höher gelegene, mit Holz (Bäumen) bestandene Fläche zurückzuführen.


An den Riehen

Unter „Riehen“ (auch Namen mit dem Wortteil „riede“) versteht man mit Binsen und Ried (Schilfrohr) bewachsene Stellen im sumpfigen Gelände. Entlang dieser alten Varler Straße, die früher die Verbindung nach Oppenwehe bildete, waren vor längerer Zeit sumpfige Stellen, kleine Teiche und Kuhlen vorhanden.

Die Bezeichnung „Riehen“ wird aber auch dahingehend gedeutet, dass es sich um kleinere, meist schmale, langgezogene Absenkungen an landwirtschaftlichen Flächen handelte, die der Entwässerung dienten oder auch einfach nur als „Wenngen“ (Vorgewende, Ackerrain, Grünstreifen vor dem Acker zum Wenden) genutzt wurden.


Beekebruch

„Beeke“ = Kleiner Fluß, Bach.

Der Straßenname bezieht sich auf eine großflächige feuchte Wiesenlandschaft (Bruch), die von kleineren und größeren Gewässern durchzogen wird.


Bruchweg

Es handelt sich um einen Weg, der in Ost-West-Richtung das „Fledderbruch“, eine ehemals großflächige feuchte Wiesenlandschaft, durchquert.


Bulzendorf

„Bulzen“ = Bulten oder Bülte. Sumpfige, moorige Wiesen- oder Heideflächen mit teilweisem Bewuchs von Binsen und sonstigen Hartgräsern. Diese sog. „Bülte“ wurden mit einer speziellen Sense, der „Bultseisen“, gemäht und in den Ställen zur Streu verwandt.


Fischerstatt

Bei der „Fischerstatt“ handelt es sich um eine Uferregion westlich der Großen Aue im Ortsteil Varlheide, in der früher zahlreiche Kolke, Tümpel und Teiche vorhanden waren. Da es sich im Zusammenhang mit der damals noch nicht kanalisierten Großen Aue und ihren natürlichen Überschwemmungsflächen um fischreiche Gewässer handelte, wird angenommen, dass hier in früheren Zeiten auch einige Fischer ansässig waren.


Fritz-Rüter-Weg

Fritz Rüter war der letzte Bürgermeister der ehemals selbständigen Gemeinde Varl. Er übte dieses Amt von 1948 bis 1973 aus.
Im Zuge der kommunalen Neuordnung („Bielefeld-Gesetz“) wurde die Gemeinde Varl mit den Gemeinden Rahden, Kleinendorf, Sielhorst, Pr. Ströhen, Tonnenheide und Wehe mit Wirkung vom 01.01.1973 zur neuen Stadt Rahden zusammengeschlossen.


Galgenkamp

Unter „Galgenkamp“ versteht man eine höher gelegene Richtstätte. Diese Bezeichnung ist auf eine alte heidnische Kultstätte aus der germanischen Zeit zurückzuführen, die mit den „Hohen Steinen“ - einem Steingrab (Hünengrab) von beträchtlicher Größe - in Verbindung zu sehen ist, das ebenfalls in der Nähe vorhanden war. Solche Kult- und Richtstätten lagen in der Regel auf einer runden, natürlichen oder künstlich hergestellten Bodenerhebung. Man kann somit annehmen, dass hier eine Gerichtsstätte (germanisch = Thing) gewesen ist, wo unsere Vorfahren Recht sprachen und auch die Urteile vollstreckten. Aus heutiger Sicht liegt die beschriebene Fläche nördlich der L 557 (Varler Straße), zwischen der ehem. „Hohensteiner Mühle“ und der ehem. Gaststätte „Jägerkrug“ (Assling).


Haßlage

Lt. Bergmann handelt es sich bei der ersten Silbe „Haß“ vermutlich um die altniederdeutsche Bezeichnung „has“ für Flachs. Das Grundwort „lage“ erscheint in sehr vielen Orts- und Flurbezeichnungen. Es bedeutet soviel wie eine „freie, offene Fläche zwischen Wäldern“. Die Bezeichnung „Haßlage“ müßte sich demnach auf ein Gebiet beziehen, das sich in früherer Zeit durch regen Flachsanbau ausgezeichnet hat.

In diesem Zusammenhang bleibt zu erwähnen, daß das frühere Gut Haßlage als eine uralte Ansiedlung im Ortsteil Varlheide anzusehen ist. Das Gut gehörte dem Bischof von Minden. Am 14.04.1470 tauschte dieser das Gut mit dem Kloster Levern aus und erhielt dafür das „Vorwerker Feld“ in Varl, das bis dahin Leverner Besitz gewesen war.


Haßmoor

Weite Strecken unseres Heimatkreises waren Moorgegend. Die Moorbildung wurde in unserem Gebiet seit den Zeiten der Weserurstromtäler gefördert, wodurch ein schwer abfließender Wasserbestand auf der Nordseite des Wiehengebirges geblieben ist. Im Übrigen wird auf die Bezeichnung „Haßlage“ Bezug genommen. Es kann also vermutet werden, daß im Varler Ortsteil „Haßmoor“ in früheren Zeiten auf moorigen Boden ebenfalls Flachsanbau betrieben worden ist.


Heideweg

Der Heideweg verläuft größtenteils in Nord-Süd-Richtung durch das Gebiet der ehemaligen Varler Heide, im Süden auch durch die alte „Haßlager Heide“ (alte Flurbezeichnung). Siehe auch Erläuterungen zur „Varlheider Str.“!


Heller Kamp

Hierbei handelt es sich um eine alte Flurbezeichnung, die sich auf eine höher gelegene Ackerfläche mit hellem Sandboden bezieht.


Hinterm Felde

Die Straße „Hinterm Felde“ bildet die nördliche Begrenzung der großflächigen Varler Feldmark. Die Flurbezeichnung hat seit jeher den gleichen Namen.


Hinterm Lohbusch

Unter dem althochdeutschen Grundwort „lo, loh oder lohe“ versteht man Gebüsch, Gehölz, Waldung, Waldlichtung oder auch lichte Waldbestände (meistens Eichenbestände). Anzeichen hierfür sind teilweise noch heute - in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts wesentlich deutlicher - im Ortsteil „Lohbusch“ anzutreffen.


Hohensteiner Mühle

Es gab in Varl drei Windmühlen, eine davon war die „Hohensteiner“ - so genannt nach dem Steingrab in der Nähe, das allerdings schon auf Kleinendorfer Gebiet lag. Von dieser Mühle berichtet Wilhelm Bergmann, der Rahdener Historiker, dass es sich wahrscheinlich um die älteste Mühle im Rahdener Raum handelt. Sie wird schon in einer Prozeßsache der Herren von Hollwede gegen das Mindener Domkapitel im Jahre 1546 genannt. Sie soll früher einmal den Namen „Galgenmühle“ geführt haben, denn in nächster Nähe gab es das Hochgericht auf dem Galgenkamp. Diese Mühle war eine der drei Kirchenmühlen des Kirchspiels Rahden, die später (1732) im Zuge der preußischen Mühlenreform zu Königsmühlen wurden.

Nach den Befreiungskriegen gingen sie dann in Privathand über. Kaufmann Lindemann in Rahden wurde Besitzer der „Hohensteiner Mühle“, die von Pächtern verwaltet und später von Bückendorf käuflich erworben wurde. August Röhe, von der „Steinkämper Mühle“ stammend, wurde um 1900 Besitzer der Mühle. Drei Generationen der Familie Röhe haben sie dann verwaltet, bevor das Mühlengebäude an die landwirtschaftliche Genossenschaft in Rahden verkauft wurde. Von dieser hat es vor einigen Jahren das Elektrogeschäft Wippermann erworben.


Im Walde

Siehe Erläuterung zur Straßenbezeichnung „Varler Wald“.


In den Kölken

Der vorgenannte Straßenname bezieht sich auf ein kleines Feuchtgebiet mit Kolken, Tümpeln und Kuhlen; nach heutiger Sicht westlich der K 60 (Oppenweher Str.) gegenüber dem Anwesen Kunter Nr. 125 (heute Oppenweher Str. 6) gelegen.


Kleihügel

Bewaldete Anhöhe mit lehmigen und tonigen Böden.


Kleines Feld

Der Straßenname bezieht sich auf den südlichen Teil der großen Varler Feldmark (auch Flurbezeichnung).


Kronspon

Während die meisten Varler Flurnamen relativ leicht zu deuten sind, bleibt der Flurname „Kronspon“, der auch einen Ortsteil bezeichnet, rätselhaft. Dennoch sollte aufgrund vorhandener und überlieferter Fakten eine Erklärung gewagt werden.

Bei den vorgenannten Überlegungen und Namensforschungen wird oft übersehen, daß Varl vor etwa 1.000 Jahren mit dem Einsetzen einer vermehrten Besiedlung ein völlig anderes Bild bot als heute. Eine leicht hügelige Wald- und Moorlandschaft wurde in Jahrhunderten nach und nach zu größtenteils eingeebneten Feld- und Wiesenflächen „umfunktioniert“.
Das „Steinkämper Feld“, das im Süden an den Ortsteil „Kronspon“ angrenzt, gehört sicherlich mit zu den ältesten Varler Feldfluren. Im übrigen war der „Kronspon“ von Mooren und Niederungen umgeben, was sich auch heute noch sowohl aus der Landschaft als auch aus den alten Flurbezeichnungen ablesen läßt („Schwarzes Moor“ im Osten, den „Dobben“ im Süden und dem „Fledderbruch“ im Westen). Rätselhaft ist, warum die Steinkämper Bauern das Gebiet „Kronspon“ bei ihren Rodungsmaßnahmen unberührt gelassen haben. Eine Erklärung wird dahingehend vermutet, dass in diesem Gebiet nach dem Ende der Weichseleiszeit vor etwa 10.000 Jahren eine dünenartige Flugsandaufwehung von besonderer Höhe entstanden ist, die den vorläufigen Abschluss der Flugdecksandschicht des „Steinkämper Feldes“ sowie der angrenzenden Feldmarken (Varler Feld, Vorwerker Feld, Kleines Feld) bildete. Diese Aufwehung in Form eines Streifens - in der plattdeutschen Sprache unserer Vorfahren sinngemäß auch als „Spoun“ (Span) bezeichnet - ragte in runder Form als Krone (plattdeutsch „Kroun“) aus dem Gelände heraus. Zusammengesetzt ergibt sich hieraus die heutige hochdeutsche Bezeichnung „Kronspon“ (plattdeutsch „Krounspoun“).

Erst vor 400 Jahren traute sich der erste Siedler an dieses schwierige Gelände heran: Marten Steinkamp - der „lütke Steinkamp“. Erst 200 Jahre später folgten die Siedler Steinkamp Nr. 97 („Neies“ = hochdeutsch „Neues Haus“) - beide Steinkämper stammten übrigens vom Hof Steinkamp Nr. 3 -, Lappe Nr. 73 (heute Kern) und Hodde Nr. 129 (heute Kemper). Sie alle werden wohl in jahrelanger mühevoller Arbeit zum Verschwinden des alten Wahrzeichens „Kronspon“ beigetragen haben. Geblieben ist somit nur noch der Name, der nach so langer Zeit immer noch rätselhaft und schwer erklärbar bleibt.


Langer Damm

Verbindungsweg zwischen den Ortsteilen „Lohbusch“ und „Varlheide“. „Damm“ ist eine alte Bezeichnung für Straße bzw. Weg, der aufgrund vorhandener Niederungen meistens aufgeschüttet werden musste.


Lehmkuhle

Ortsteil mit überwiegend lehmigen Böden, der vom alten „Bollweg“ (heute Straße „Lehmkuhle“) durchzogen wird. Beim „Bollweg“ handelt es sich um eine aufgeschüttete Straße, die in früheren Zeiten auch zur Erschließung umfangreicher Lehmabgrabungen diente.


Leverner Straße

Verbindungsstraße vom Ortskern Varl in Richtung Levern, einem Ortsteil der Gemeinde Stemwede (L 557).


Lohbusch

Siehe Erläuterungen zur Straßenbezeichnung „Hinterm Lohbusch“!


Lohkamp

Höher gelegene Fläche mit einem lichten Eichenwaldbestand. Alter Flurname (siehe auch Erläuterungen zu den Straßennamen „Am Holtkamp“ und „Hinterm Lohbusch“)!


Moorweg

Alte Bezeichnung für einen Weg im „Schullenmoor“.


Mühlensteg

Aufgrund vorliegender Aussagen ist der Name auf eine behelfsmäßige Überfahrt über den in diesem Ortsteil vorhandenen Wasserlauf (auch „Toggraben“ = Abzugsgraben oder „Beeke“ genannt) zurückzuführen, über die das Korn zum Mahlen in die „Steinkämper Mühle“ gebracht werden musste.


Oppenweher Straße

Nord-Süd-Verbindung im westlichen Gemeindegebiet zwischen den Ortschaften Oppenwehe und Vehlage (K 60).


Schäferweg

Benannt nach dem Schäfer Heinrich Böhning, der am Ende dieser Straße auf dem landwirtschaftlichen Anwesen Nr. 148 eine Schäferei betrieb. Heute wohnt hier eine Familie Kramer. Den älteren Varlern ist „Scheper Beuning“ noch in guter Erinnerung.
Bis in die fünfziger Jahre hinein sah man ihn mit seiner Herde über Land ziehen. Neben eigenen Tieren betreute er im Sommer auch Schafe einiger Bauern mit, die im Winter dann in den eigenen Stall zurückkehrten. Der Vater von Heinrich Böhning betrieb bereits eine Schäferei neben seiner kleinen Landwirtschaft. Als „Scheper Beuning“ aus Altersgründen dieses Gewerbe aufgab, glaubte man, nun sei es für alle Zeiten in Varl mit der Schafhaltung vorbei und man würde Schafherden nur noch in dafür geeigneten Naturschutzgebieten antreffen. Diese Vermutung traf nicht zu. Heute gibt es in Varl eine Schäferei, die sogar im Vollerwerb betrieben wird.


Schnakenpohl

„Schnakenpohl“ bedeutet wörtlich übersetzt Mückenteich. Unsere Gegend war dafür bekannt, dass es hier recht unwirtlich war.
Es gab bis in unser Jahrhundert hinein sehr viel Brachland, Moor, Sumpf und Heide. Die „Südländer“ unseres Kreises, an den fruchtbaren Hängen des Wiehengebirges beheimatet, nannten den Nordkreis etwas geringschätzig, aber nicht ganz zu Unrecht, „die Poggenwelt“. Die Sommerabende waren erfüllt vom Quaken der Frösche und Mückenschwärme verschleierten die Luft.
Überall gab es moorige Stellen und Kuhlen - ein Paradies für die Tierwelt, für die Menschen weniger.

Die Generationen unserer Groß- und Urgroßeltern waren es, die unter großen Mühen aus der „Poggenwelt“ und der Heide Kulturland schufen. Noch zu Beginn dieses Jahrhunderts gab es hier kaum eingezäunte Wiesen und Weiden. Die Weiden waren oft uneben, hatten Kuhlen und waren mit „Busch und Braken“ bestanden. Mit der Kultivierung rückte der Pflug auch dem „Schnakenpohl“ immer näher. Nun gab es schon damals Menschen, die um die Besonderheit dieses Gebietes wussten und die Gefahr erkannten, dass auf Dauer die Kultivierung dieser ursprünglichen Moor- und Heidefläche drohte. Zum Glück war bei der Markenteilung dieses 22 Morgen große Gebiet im Eigentum der Gemeinde Varl verblieben, denn den „Schnakenpohl“ wollte begreiflicherweise niemand haben.

Es war vor allem der damalige Landrat des Kreises Lübbecke, von Borries, der sich dafür einsetzte, das Gebiet unter Naturschutz zu stellen. Aber auch in Varl und Rahden fand der Gedanke Befürworter. Nach der Gründung eines „Vereins zum Schutze der Naturschönheiten des Schnakenpohls“ in Rahden im Jahre 1930 erfolgte am 17.10.1936 durch Erlass der preußischen
Regierung in Minden die förmliche Unterschutzstellung als Naturschutzgebiet. Die Größe des Naturschutzgebietes betrug zu diesem Zeitpunkt 6,6930 Hektar.


Schullenmoor

„Schullen“ = Abgegrabene, obere Torfschicht mit starken Sandanteilen. „Schullen“ wurden früher auch als Heizmaterial verwandt.

Beim „Schullenmoor“ handelt es sich um ein ehemaliges großflächiges Heidegebiet mit moorigen Abschnitten, in dem früher „in größerem Stil“ Schullen abgegraben wurden.


Stattdamm

Alter, ehemals dammartiger Weg, der von einigen alteingesessenen Gehöften (Hofstellen) als Erschließungsweg genutzt wurde (sog. „Stättendamm“).


Varler Brink

„Brink“ = Höher gelegene Grünfläche. Neue Siedlung im Varler Ortskern.


Varler Schulweg

Zufahrtsstraße zur Varler Grundschule. Es handelt sich um das dritte Varler Schulgebäude. Der erste urkundlich nachweisbare Schulunterricht fand im Jahre 1786 im damaligen Lehrerwohnhaus Schwettmann (heute Wude Nr. 60) statt. In den kommenden Jahren erwies sich die Schwettmannsche Schule doch als zu klein und unzweckmäßig. Die Gemeinde schlug vor, gegenüber der Gastwirtschaft Hanau ein neues Schulhaus mit zwei großen „Lehrzimmern“ bauen zu lassen. Im Frühjahr 1868 wurde mit dem Bau begonnen. Die Einweihung erfolgte am 29.10.1868.

Die Grundsteinlegung der heutigen Grundschule fand am 18.10.1956 statt, die Einweihungsfeier am 12.09.1957. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Zufahrtsstraße zur Grundschule auch „Schulweg“ genannt. Vorher war hier lediglich ein Landweg vorhanden, der im Volksmund den Namen „Tüsken Kämpen“ trug. Vor dem Ausbau des Varler Straßen- und Wegenetzes in etwa Mitte des vorigen Jahrhunderts bildete der damalige Landweg „Tüsken Kämpen“ ein Teilstück der alten Wegeverbindung vom Lohbusch über das Steinkämper Feld bis zur Westerheide.


Varler Straße

In Ost-West-Richtung quer durch Varl verlaufende Hauptstraße, die die Ortschaften Kleinendorf und Oppendorf miteinander verbindet (L 557 / L 769). Das westliche Straßenteilstück von der Kreuzung mit der Oppenweher Straße (ehemalige Trockenanlage) in Richtung Oppendorf und Wehdem nannte sich früher auch „Neuer Weg“. Wann dieser Weg angelegt worden
ist, kann nicht eindeutig nachvollzogen werden. Ein schriftlicher Nachweis findet sich in einem alten Hofdokument (Erbangelegenheit) von 1637, in dem in einer Lagebeschreibung bereits der sog. „Neue Weg“ erwähnt wird.

Der Name „Varl“ ist lt. Prof. Jellinghaus auf die altniederdeutschen Bestimmungswörter „var“ und „loh“ zurückzuführen.
Hiernach versteht man unter der Bezeichnung „var“ ins Neuhochdeutsche übertragen soviel wie „Grenze“ und unter „loh“ Wald oder einen lichten Waldbestand. Nach Jellinghaus würde die Namensentwicklung „Varloh, Varlo, Varl“ also soviel wie „Grenzwald“ bedeuten. Tatsächlich ist der Ort Varl mit seiner weiten Ausdehnung auch stets Grenzgebiet gewesen. Vermutlich ist hier schon in altgermanischer Zeit eine Stammesgrenze und zur Zeit Karls des Großen die Grenze des Bistums Minden gegen die Freigrafschaft Stemwede - evtl. auch eine Gaugrenze - verlaufen. Im Jahre 1254 erwarb der Mindener Bischof Wedekind die Freigrafschaft Stemwede mit finanzieller Unterstützung der Freien in Stemwede, die den Anschluss an Minden suchten.


Varler Wald

Die alte Flurbezeichnung „Varler Wald“ umfasst eine relativ große Fläche im Südwesten der Gemeine Varl, begrenzt im Norden durch die L 557 (Leverner Str.), im Süden durch die L 770, im Westen durch den Staatsforst „Lever Wald“ und im Osten durch die Verbindungslinie vom Naturschutzgebiet „Schnakenpohl“ bis zum Dachziegelwerk „Meyer Holsen“. Es handelt sich um ein ursprünglich waldreiches Gebiet mit einigen Moor- und Heideflächen. Die Straßennamen „Waldweg“ und „Im Walde“ sind deshalb auf die gleiche Entstehungsgeschichte zurückzuführen.


Varlheider Straße

Das Wort „Heide“ ist auf die niederdeutsche Bezeichnung „Hede“ zurückzuführen und bedeutet soviel wie „unbebautes, wildbewachsenes Land“. In unserem Heimatgebiet befanden sich neben zahlreichen Mooren auch ausgedehnte Heideflächen. Dies gilt insbesondere auch für den südlichen Teil der Gemeinde Varl, der deshalb als Ortsteil auch „Varlheide“ genannt wird. Die Varler Heide wurde erst nach 1800 in stärkerem Maße besiedelt. Viele Varlheider und auch Varler werden wissen, dass es die Groß- oder Urgroßeltern waren, die ihre Stätten gründeten.
Die ältesten Ansiedlungen bilden hier der Hof Kokemohr Nr. 17 und die Höfe des ehemaligen Gutes „Haßlage“ (heute Aepker Nr. 7, Wiegmann Nr. 8 und Steinkamp Nr. 9).
Die Varlheider Str. durchquert als „Durchgangsstraße“ (K 85) in Ost-West-Richtung den Ortsteil Varlheide und verbindet die K 58 mit der K 60.


Vor den Wiesen

Ost-West-Verbindung im nördlichen Ortsbereich. Die Straße bildet die Südgrenze des großflächigen Wiesenbruches entlang des Großen Diekflusses.


Vorwerker Feld

„Vorwerk“ = Landwirtschaftliche Außenstelle eines privaten Gutes bzw. einer Domäne.

Das „Vorwerker Feld“ gehörte in frühen Zeiten zum Kloster Levern, kam im Jahre 1470 dann im Austausch mit dem Gut Haßlage zum Bistum Minden.


Wagenfelder Straße

Hauptstraße (K 59) vom Varler Ortskern über die Ortschaften Sielhorst und Tielge bis zur Gemeinde Wagenfeld in Niedersachsen.


Walage

Alte Flurbezeichnung für das westliche Grenzgebiet zur Gemeinde Stemwede südlich der L 769 von Varl nach Oppendorf. Der Name „Walage“ ist auf frühere Wallanlagen zurückzuführen, wobei nicht bekannt ist, ob es sich um natürliche oder künstliche Anlagen handelte. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Großen Diek wird angenommen, dass durch diese Wälle Überschwemmungsflächen begrenzt und landwirtschaftliche Nutzflächen vor Hochwasser geschützt werden sollten. Im Übrigen dienten solche Wälle auch als einfache Begrenzungen landwirtschaftlicher Flächen, ferner bei dichter Bepflanzung als Schutzwälle (z.B. zur Vermeidung von Wildschäden).


Waldweg

Weg nördlich des Naturschutzgebietes „Schnakenpohl“ mit angrenzenden größeren Waldflächen. Siehe auch Erläuterungen zur Straßenbezeichnung „Varler Wald“.


Westerheide

Namensgebung nach einer ehemaligen großen Heidefläche im Nordwesten der Ortschaft Varl.


Ziegeleiweg

Weg entlang des Dachziegelwerkes „Meyer Holsen“ in Varlheide. Als um 1900 in Varlheide zwei Ziegeleien gegründet wurden, boten diese willkommende Arbeitsplätze in der Nähe.
Diese beiden Ziegeleien blieben dann bis nach dem Zweiten Weltkrieg die einzigen größeren Gewerbebetriebe in Varl. Wichtig war für die Bevölkerung, dass man die Arbeitsplätze mit dem Fahrrad erreichen konnte. Die Ziegelei Haßlage wurde am 01.03.1977 von dem Dachziegelwerk Meyer-Holsen übernommen. Die Ziegelei Detering wurde bereits am 01.01.1969 stillgelegt und anschließend als Mülldeponie genutzt.


Zum Kleihügel

Straßenverbindung zwischen dem Ortskern Varlheide und der L 770 (Kleihügel). Siehe auch Erläuterungen zur Straßenbezeichnung „Kleihügel“.


Zum Schnakenpohl

Anliegerstraße in der alten Siedlung „Fünfhausen“ in Varlheide. Weitere Erläuterungen siehe Straßenname „Schnakenpohl“.


Zum Schullenmoor

Siehe Erläuterungen zur Straßenbezeichnung „Schullenmoor“.


Zur alten Schule

Wegeverbindung von der Varlheider Straße bis zum alten Schulgebäude Varlheide Nr. 171 (heute Langer Damm 7). Es handelt sich hierbei um die erste Varlheider Schule, die am 07.05.1888 durch Lehrer Ernst Wehmeyer, gebürtig aus Rahden, feierlich eingeweiht wurde.
In den Jahren 1956/57 wurde ein neues Schulgebäude errichtet, das im September 1957 dann seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Diese Schule trägt heute die Bezeichnung „Heideweg 2“ und wird von den Familien Böhm / Kellen bewohnt. Die alte Schule dient bereits seit ihrer „Ausmusterung“ als Wohngebäude und wird heute von Anna Drexler und der Familie Eckhardt bewohnt.


Zur Amlage

„Amlage“ ist eine alte Flurbezeichnung in der Ortschaft Twiehausen (Gemeinde Stemwede), östlich des Staatsforsten „Lever Wald“ gelegen. Eine Deutung und Erklärung dieses Flurnamens konnte trotz eingehender Recherchen nicht herbeigeführt werden.


Zur Friedenseiche

In der Versammlung des Varler Krieger-, Landwehr- und Reservevereins am 03.01.1904 wurde beschlossen, im Frühjahr an einem noch zu bestimmenden Ort eine Friedenseiche zu pflanzen. Wann dieser Plan in die Tat umgesetzt wurde, ist nirgendwo dokumentiert. Fest steht, dass dieses lebende Erinnerungs- und Mahndenkmal irgendwann in die Spitze des alten Schulgrundstückes gegenüber der Besitzung Schwettmann-Gerkens Nr. 163 gesetzt worden ist. Im Protokoll der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Varl vom 30.12.1977 ist vermerkt, daß vom Vorsitzenden Heinrich Bommelmann angeregt wurde, die Friedenseiche wegen ihres ungünstigen Standortes und ihrer symbolischen Bedeutung entsprechend zu sichern und unter Natur- bzw. Denkmalschutz stellen zu lassen. Im Protokoll vom 21.12.1978 ist zu lesen, dass Dank der Bemühungen von Ortsvorsteher Willi Meier die Friedenseiche entsprechend gesichert und markiert worden ist.


Zur Steinkämper Mühle

Die „Steinkämper Mühle“ war von 1818 bis 1959 im Besitz der Höfe Steinkamp Nr. 3 und Steinkamp Nr. 4. Die Mühle wurde von Pächtern verwaltet, am längsten von der Familie Röhe (von 1858 bis 1929). Danach bezog Gustav Tiemann aus Dützen die Mühle als Pächter. Als er den elterlichen Betrieb übernehmen musste, löste ihn 1938 sein Schwager Fritz Lohmeyer ab. Lohmeyer verließ Varl 1949, um ebenfalls den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Ihm folgte der Ostflüchtling Fritz List. Da die Mühle für die Steinkämper Höfe längst unwirtschaftlich geworden war, wurde sie im Jahre 1959 an den Müller Wilhelm Weßler aus Fiestel verkauft, nachdem dieser hier schon einige Jahre als Pächter gewirkt hatte.

 

Download der Dokumentation als PDF-Datei:


Straßennamen in Varl.pdf

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